US-Militärexperte bezweifelt Wirksamkeit von Bunkerbrechern gegen iranische Anlagen

Wichtige Erkenntnisse
- Aktuelle konventionelle Munition besitzt nicht die nötige kinetische Durchschlagskraft für tiefe Ziele.
- Der geologische Schutz iranischer Anlagen erschwert den Einsatz von Bunkerbrechern massiv.
- Militärische Überlegenheit stößt bei moderner, gehärteter Architektur an ihre Grenzen.
Seth Jones vom CSIS bezweifelt die Fähigkeit der USA, tief vergrabene iranische Militäranlagen zu neutralisieren. Gegenüber CNN erklärte er, dass die GBU-43/B („Mutter aller Bomben“) für Oberflächenziele konzipiert ist und nicht für gehärtete Untergrundstrukturen.
Jones betonte, dass selbst die GBU-57 (MOP), die primäre Waffe für solche Missionen, bei Zielen wie dem unter 100 Metern Granit liegenden „Pickaxe Mountain“-Standort möglicherweise versagt. Er sagte: „Es ist unklar, ob selbst diese Bombe weitverbreitete Schäden verursachen könnte.“
Diese Diskussion unterstreicht die strategische Herausforderung eines konventionellen Angriffs auf Irans Nuklear- oder Militärprogramm. Die Tiefe und der geologische Schutz dieser Anlagen stellen eine gewaltige Hürde für aktuelle luftgestützte Waffen dar.
Jones’ Einschätzung legt nahe, dass die physische Realität des Geländes die bestehende Bunkerbrecher-Technologie unzureichend machen könnte. Ob die USA auf alternative Strategien setzen oder ihre Durchschlagskraft verbessern werden, bleibt Gegenstand intensiver Spekulationen unter Analysten.
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