Margaret Hamilton, NASA-Softwarepionierin der Apollo-11-Landung, mit 90 Jahren gestorben

Wichtige Erkenntnisse
- Entwicklung der Apollo-11-Flugsoftware
- Begründerin des Begriffs Software Engineering
- Trägerin der Presidential Medal of Freedom
Margaret Hamilton, die Informatikerin, deren Software die sichere Landung von Apollo 11 auf dem Mond ermöglichte, ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Das MIT bestätigte ihren Tod am 30. September. Sie gilt als Schöpferin des Begriffs „Software Engineering“.
Hamilton leitete die Software-Abteilung des MIT. Während der Landung verhinderte ihre prioritätsbasierte Architektur durch das Abschalten nicht kritischer Aufgaben einen Systemabsturz. Das MIT würdigte sie als eine ihrer Zeit weit vorausgehende Pionierin.
Die 1936 geborene Hamilton kam 1959 ans MIT. Ihr berühmtes Foto neben den Stapeln des Apollo-Codes ist legendär. 2016 verlieh ihr Präsident Barack Obama die Presidential Medal of Freedom.
Nach ihrer Zeit am MIT gründete sie eigene Tech-Firmen. Ihr Fokus auf Software-Zuverlässigkeit prägt die Luft- und Raumfahrt bis heute. Sie hinterlässt ein bedeutendes Erbe, das Generationen von Informatikern inspiriert.
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