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Wissenschaft

Studie: Deepwater-Horizon-Katastrophe führte zu langfristigem Kollaps im Golf von Mexiko

Wired•2 min read•25. Okt. 2026•Updated: vor 1 Std.•REF: OPA-261025-QLL
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Photo: Copyright (c) Condé Nast 2026

Wichtige Erkenntnisse

  • Rückgang der Meeresfauna um 60 bis 85 Prozent
  • Schadstoffe beeinträchtigen biologische Funktionen wie die Fortpflanzung
  • Keine Anzeichen einer ökologischen Erholung nach 15 Jahren
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OPA NACHRICHTENDIENST, 25. Okt. (OPA) — Wie die in den „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlichte Untersuchung zeigt, sind Populationen von Krill, Tintenfischen und Garnelen um 60 bis 85 Prozent eingebrochen. Die leitende Autorin Tracey Sutton von der Nova Southeastern University erklärte, dass sich die Auswirkungen durch das gesamte Nahrungsnetz ziehen und selbst große Raubtiere wie Pottwale betreffen.

Die Wissenschaftler werteten Daten aus den Jahren 2015 bis 2023 aus und verglichen diese mit Referenzwerten von 2011. Durch genetische Proben, akustische Messungen und Netzfänge konnte belegt werden, dass sich die Tiefseeumgebung in einem dauerhaft geschwächten Zustand befindet. Natürliche Schwankungen der Wassertemperatur oder des Sauerstoffgehalts wurden als Ursache ausgeschlossen.

Bei der Explosion der BP-Bohrinsel am 20. April 2010 starben elf Menschen, 4,9 Millionen Barrel Öl gelangten ins Meer. Trotz eines Vergleichs über 20,8 Milliarden Dollar im Jahr 2016 stören verbliebene Schadstoffe weiterhin biologische Funktionen, etwa die Fähigkeit von Tiefseearten, in der Dunkelheit Partner zu finden.

Experten warnen vor den Folgen für künftige industrielle Vorhaben wie den Tiefseebergbau. Der Meeresbiologe Bruce Robison betonte, dass sich der Golf auch 15 Jahre nach der Katastrophe nicht erholt habe. Die Forschung legt nahe, dass die menschlich verursachten Schäden in der Tiefsee dauerhaft sein könnten, was eine Wiederherstellung der ökologischen Bedingungen massiv erschwert.

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MO

Mohammad Karamali

Verifizierter Nachrichtenkorrespondent
OPA Globale Redaktion & Nachrichtendienst

Senior correspondent covering geopolitics, regional developments, and strategic international affairs for OPA News (Optimum Public Affairs).

Dieser Bericht folgt den OPA-Richtlinien für unabhängigen Journalismus, mehrstufige Faktenprüfung und Quellentransparenz.Autorenprofil & Archiv ansehen

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Mohammad KaramaliStaff JournalistToronto, Canada

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